Musik | Denn die Wolken sind Tiere

Mit dem Album „Denn die Wolken sind Tiere“ spüren die Musiker der MöbiusBænd der literarischen Figur des „Baal“ aus dem gleichnamigen Brecht-Stück nach: aus dem ersten flüchtigen Blick in den Brecht-Text wurde in den kommenden 12 Monaten eine Inspiration.
Baal, »der Provokatör, der Verehrer der Dinge, wie sie sind, der Sichausleber und der Andreausleber« (B. Brecht), es entstanden eigene Texte und Kompositionen entlang der Schablonen, die Brechts frühes Stücks liefert. So wurden die Texte eine Balance, die einerseits wesentliche Szenen des Stücks spiegeln, gleichzeitig die eigenen Ränder, Abgründe und Positionen in Beziehung zur literarischen Figur des Baal auszuloten versuchen. Eine Balance zwischen Abstoßung und Anziehung, einer Annäherung und vor allem einer Suche: Nach Baal in uns selbst.

Das 2021er Album „Denn die Wolken sind Tiere“ als CD in limitierter Auflage. Oder als digitales Album zum Download.

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Ænne Helsbakken
Gesang, E-Gitarren, Keyboards, Soundeffekte, Schlagzeug, Akkordeon, Xylophon, Theremin, Sprechgesang
Rannug Nillok
Gesang, Bassgitarre, Akustikgitarre, Klavier, Drum-Machines, Percussion, „Bass-Cello“, Sprechgesang
Als Gast:
Silke Meyer alias Frau Schmitt – Violinen, Viola

Musik & Texte: © MöbiusBænd
Aufnahmen: Eisvogel-Studio [Freising], Moles Keller [Dresden]
Abgemischt & gemastert: Olli Löwe

Zeichnungen: Holger Triltsch [holger-triltsch.net]
Grafikdesign: MøbiusDesign

Bilder von Wolken: Dimitri Svetsikas, Enrique Lopez Garre, Felix Mittermeier, Hans Braxmeier, jplenio, Michael Gaida, Nicola Giordano, Pexels [Pixabay]
Dank an: Ute Moles und ReuChristianBruhn, Platanus1, Haddock, freefall [Audiyou]