Die Girlanden hängt tief,
um die Bilder zu sehn,
die trunken deinen Heimweg zieren.
Die Geigen hängt hoch,
um den Himmel zu füllen.
Der Wind spielt cis-Moll auf die Vier.
Umrissen von Mondlicht
hängt der Schatten sich ein
und drängt zu den Toren hinaus.
Die staubigen Felder,
gelb grüßend von Ferne –
Halt ein, Hyperion – halte aus.
Die frische Luft suchend,
die Lippen zertrocknet
wie altes gespaltenes Holz.
Dem Kreuz auf dem Rücken
entrückend
entrinnt eine Träne aus Gold.
Sie hält die Vergangenheit
verschlossen in sich,
so wie du das letzte Glas Wein.
Der Rand setzt sich ab
und zeigt dir den Weg –
Hinaus, Hyperion – tritt ein.
Tritt ein
in den Riss,
erwehre den Feind,
erkenne das Selbstbildnis.
Tritt hinein
in den Riss,
erwehre den Feind,
der du dir selbst manchmal bist.
All die Risse in der Haut
zerreißen einen Film
mit Figuren, die den Rücken zudrehen.
Atme, die Einsamkeit
brennt in der Lunge.
Den Abspann hat niemand gesehen.
Du bist falsch hier,
schon lange ist da niemand mehr,
keiner, der dich empfängt.
Und das weißt du
und ignorierst du,
doch du bleibst lieber mit allen fremd.
Gelb wiegen die Ähren,
der Takt ist verstummt.
Der Dirigent hält inne –
Hyperion,
die Zeit ist gekommen,
nun senke deine Stimme.
Hyperion –
die Zeit ist gekommen.
Stille.
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